Microsoft 365 absichern: Fünf Einstellungen mit großer Wirkung
Microsoft 365 ist sicher – wenn es richtig eingestellt ist. Diese fünf Maßnahmen verbessern den Schutz von Konten und Daten spürbar.
Microsoft 365 ist für viele Unternehmen das Herzstück der täglichen Arbeit: E-Mail, Teams, SharePoint und OneDrive laufen hier zusammen. Die Plattform bringt umfangreiche Sicherheitsfunktionen mit, doch viele davon sind nicht automatisch aktiv oder werden nie konfiguriert. Schon wenige Einstellungen machen einen großen Unterschied.
1. Mehr-Faktor-Authentifizierung für alle
Gestohlene Passwörter sind der häufigste Weg in fremde Konten. Mit einem zweiten Faktor, etwa einer Authenticator-App, reicht das Passwort allein nicht mehr aus. Das gilt besonders für Administratorkonten.
2. Veraltete Anmeldeverfahren abschalten
Ältere Protokolle ohne moderne Authentifizierung umgehen oft die Mehr-Faktor-Abfrage. Werden sie deaktiviert, schließt sich eine häufig genutzte Lücke.
3. Administratorrechte begrenzen
Nur wenige Personen sollten globale Administratorrechte besitzen, und diese Konten sollten nicht für die tägliche Arbeit genutzt werden. Für Routineaufgaben genügen eingeschränkte Rollen.
4. Externe Freigaben steuern
In SharePoint und OneDrive lassen sich Dateien sehr einfach nach außen teilen. Klare Regeln, etwa ablaufende Links und keine anonymen Freigaben für sensible Bereiche, verhindern ungewollten Datenabfluss.
5. Daten zusätzlich sichern
Der Papierkorb und die Versionierung ersetzen kein Backup. Ein separates Backup für Postfächer, SharePoint und Teams schützt vor versehentlichem Löschen, Fehlkonfigurationen und Ransomware.
Regelmäßig prüfen
Sicherheitseinstellungen sind keine einmalige Aufgabe. Microsoft ändert Funktionen laufend, und mit neuen Mitarbeitenden entstehen neue Konten und Rechte. Eine regelmäßige Überprüfung, etwa quartalsweise, hält das Schutzniveau dauerhaft hoch.